65 Prozent der Firmen ignorieren alle Kosten, die über Abfindungen, Kündigungsklagen und Sozialpläne hinausgehen und auch diese werden in der Regel falsch eingeschätzt.
Zuviele Unternehmen verfolgen eine zu kurzfristige Strategie beim Thema Kündigungen. Es scheint nur eine Priorität zu geben: Die Personalkosten in der Krise zu drücken.
Weil viele Unternehmen versteckte Folgekosten nicht beachten, erzielen sie nicht einmal die erhoffte Kosteneinsparung - trotz der Personalreduzierung. Einsparungen wirken sich fast immer erst mit eineinhalb Jahren Verspätung aus. Abfindungen, Gerichtskosten, Anwaltsgebühren schlagen bis dahin erst einmal kräftig zu Buche.
Das Meinungsforschungsinstitut GALLUP schätzt die Verluste, die durch psychische Erkrankungen und schwindende Motivation entstehen, allein in Deutschland auf 250 Milliarden € pro Jahr. Ein nicht unerheblicher Anteil durch Angst um den Arbeitsplatz und intransparente Trennungsprozesse. Diese Kosten können durch eine effiziente Gestaltung des Trennungsprozesses deutlich reduziert werden.
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